Aktualisierung vom 04.09.2017

Bevölkerungsprognose

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird laut der neuen Bevölkerungsprognose die Bevölkerung bis zum Jahr 2030 auf knapp 80.000 Einwohner ansteigen.

Diesem Anstieg von über 3.200 Einwohnern bis 2030 folgt ein weiterer leichter Anstieg von über 2.600 Einwohnern bis 2061, sodass eine Bevölkerungszahl von ca. 82.500 erreicht wird.

Bevölkerungsprognose in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (2017-2061)

Quelle: Generaldirektion Statistik; Föderales Planbüro 2017

Schaut man sich die verschiedenen Altersgruppen an, so wird klar, dass der Anstieg der Bevölkerung vor allem durch die Alterskategorie der über 65-Jährigen verursacht wird: Bis 2035 steigt die Zahl von aktuell knapp 14.500 auf über 21.000 Einwohner an (+ 45,6%) und bleibt bis 2061 konstant auf diesem Niveau. Auch die Zahl der 0-14-Jährigen steigt bis 2030 um knapp über 1.100 auf ca. 13.000 und fluktuiert danach zwischen 12.600 und 13.500. Im Gegensatz dazu nimmt die erwerbsfähige Bevölkerung (15-64-Jährige) bis 2035 um knapp 3.800 Einwohner (-8,4%) auf ca 46.500 ab und pendelt sich danach auf ca. 47.500 ein.

Bevölkerungsprognose in der Deutschsprachigen Gemeinschaft nach Altersklasse

Quelle: Generaldirektion Statistik; Föderales Planbüro 2017

Quelle: Generaldirektion Statistik; Föderales Planbüro 2017

Diese Entwicklung der Altersgruppen hat zur Folge, dass 2035 auf eine Person im nicht-erwerbsfähigen Alter (0-14 und älter als 65-Jährige) 1,37 Personen im erwerbsfähigen Alter kommen (2016 1,91 Personen). Nachfolgende Grafik zeigt, dass der relative Anteil der Bevölkerung bei den 0-14-Jährigen konstant bleibt, bei den 15-64-Jährigen sinkt und bei den über 65-Jährigen steigt.

Entwicklung des relativen Bevölkerungsanteils in der Deutschsprachigen Gemeinschaft nach Altersgruppe

Quelle: Generaldirektion Statistik; Föderales Planbüro 2017

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