Aktualisierung vom 21.09.2018

Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

Die Statistik zu den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) der Deutschsprachigen Gemeinschaft zum Stand 30. Juni 2018 ist nun verfügbar.

Die Statistik zu den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) der Deutschsprachigen Gemeinschaft zum Stand 30. Juni 2018 ist nun verfügbar.

Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) zielen darauf ab, Langzeitarbeitslosen und Sozialhilfeempfängern eine Beschäftigung zu ermöglichen. Neben den föderalen Maßnahmen bieten auch die Regionen und die Deutschsprachige Gemeinschaft  Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen an. Die Deutschsprachige Gemeinschaft fördert insbesondere die Beschäftigung in Vereinigungen und lokalen Behörden, in dem sie sich an den Lohnkosten beteiligt.

Profil der ABM-Beschäftigten in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (30. Juni 2018):

Am 30. Juni 2018 verzeichnet die Deutschsprachige Gemeinschaft 532,96 ABM-Vollzeitäquivalente (VZÄ). Dies sind 2,86 VZÄ weniger als im Vorquartal.
Die Verteilung der BVA-Kräfte auf Angestellte und Arbeiter ist gleich.
Während 86 % der weiblichen Arbeitnehmer teilzeitig arbeiteten, war das Verhältnis bei den Männern fast umgekehrt: 70 % der Männer waren vollzeitig beschäftigt. Die Zahl der in ABM beschäftigten Frauen (566) war mehr als doppelt so hoch wie die Zahl der Männer (266).
Die 35-54 Jährigen bildeten mit  49 % die größte Altersgruppe. 43 % der ABM-Beschäftigten waren niedrig qualifiziert (Grundschule oder Abschluss Sekundarschule Unterstufe), 47 % hatten eine mittlere Qualifikation (Abschluss Sekundarschule Oberstufe, Gesellenzeugnis oder Meisterbrief) und 11 % waren hoch qualifiziert (Hochschule oder Universität).