Aktualisierung vom 14.08.2019

Verkehrsunfälle und Unfallopfer in Ostbelgien

Die Anzahl der Verkehrsunfälle sowie die Anzahl der Unfallopfer bei Verkehrsunfällen ist in der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten und Toten in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist seit 1995 nahezu stetig von 351 auf 181 im Jahr 2018 gesunken. Dies bedeutet einen Rückgang von etwa 51,6 %. Diese 181 Unfälle hatten 254 Opfer zu Folge, von denen

  • 218 leicht verletzt,
  • 27 schwer verletzt und
  • neun ihr Leben verloren haben.

Nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung der Verkehrsunfälle der letzten zehn Jahre.

Entwicklung der Anzahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten und Toten

Quelle: Statbel 2019

Nachfolgende Tabelle zeigt die Anzahl der Verkehrsopfer pro Gemeinde der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Anzahl Verkehrsunfälle in den deutschsprachigen Gemeinden (2018)

 

Quelle: Statbel 2019

Parallel zu der Anzahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten, ist auch die der Verkehrsopfer in der Deutschsprachigen Gemeinschaft rückläufig. 1995 belief sich die Anzahl der Opfer noch auf 494, während 2018 254 Verunglückte registriert wurden. Nach Gemeinde verteilen sich die Verkehrsopfer wie folgt:

Anzahl der Unfallopfer in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (2018)

 

Quelle: Statbel 2019

In der interaktiven Datenbank finden Sie weitere detaillierte Statistiken zu den Verkehrsunfällen und Unfallopfern in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Seit dem 1. Juli 1926 erstellt Statbel die Statistik der Verkehrsunfälle und der Verkehrsopfer in Belgien. Hierzu basiert sie sich auf ein Formular, welches von den Polizeidiensten bei Unfällen mit Körperverletzungen auf öffentlichen Straßen ausgefüllt wird. Qualität der Zahlen: Die Daten über die Todesfälle sind die zuverlässigsten Daten. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass ein tödlicher Unfall Gegenstand einer polizeilichen oder strafrechtlichen Untersuchung sein wird. Dagegen werden die Daten über kleinere Verletzungen vor allem für schwache Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Radfahrer) höchstwahrscheinlich nicht hoch genug eingeschätzt. Belgische und internationale Studien schätzen die polizeiliche Melderate bei tödlichen Unfällen auf 90% (die Daten der Staatsanwaltschaften erlauben Statbel jedoch, diese Ergebnisse zu verbessern), bei im Krankenhaus behandelten Opfern auf etwa 50% und bei sehr leicht Verletzten (nicht im Krankenhaus) auf unter 20%.