Aktuelle Schlüsselzahlen zum Tourismusstandort „Ostbelgien“ erschienen

Ein Urlaubsparadies vor der eigenen Haustüre

1.300 km Wanderwege, gastronomische Highlights, Seen, das Hohe Venn, Burgen, Museen, internationales Flair - Ostbelgien mit seiner Lage im Herzen Europas hat als attraktives Naherholungsgebiet jede Menge zu bieten. Das wissen auch die Einheimischen.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Auch die Schlüsselzahlen der aktuellen Tourismus-Statistik, die das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft erstellt, offenbaren: Ostbelgien mit seinen neun Gemeinden ist nach wie vor ein beliebtes Urlaubsziel bei Inländern.

Genauer formuliert: Über die Hälfte der Touristen stammen aus Belgien. Dabei stellen die Flamen mit rund 70 Prozent die stärkste Gruppe dar. In der Eifel – wo 85 Prozent der touristischen Betten verzeichnet sind – liegt der Anteil der Belgier bei knapp 70 Prozent. Im Eupener Land – wo verstärkt Geschäftsreisende zu den Gästen zählen – liegt der Anteil der Belgier bei gut 40 Prozent.

Viele Attraktionen

Als Grenzregion mit zwei Dreiländerpunkten zieht Ostbelgien aber auch viele Gäste aus dem benachbarten Ausland an. Insbesondere Niederländer und Deutsche entdecken zunehmend Ostbelgien als spannende Ferienregion „um die Ecke“. Die unzähligen Angebote zum Wandern und Radwandern werden dabei besonders geschätzt.

Aber auch die vielen familienfreundlichen Angebote sowie saisonale Highlights. „In den letzten Jahren haben die Anbieter sehr große Anstrengungen unternommen, um die Qualität der Unterkünfte noch einmal zu verbessern und um somit den Erwartungen der Gäste gerecht zu werden“, weiß Karla Schumacher vom Fachbereich Tourismus des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Wirtschaftsfaktor Tourismus

Belgienweit wird die Tourismusstatistik vom Föderalen Dienst Wirtschaft, K.M.B., Mittelstand und Energie, kurz FÖD Wirtschaft erhoben. Jedoch werden die Zahlen der Ferienwohnungen nur als Stichprobe angefragt.

Daher fließen seit 2016 auch andere Statistiken etwa von der ADG und OstbelgienStatistik.be sowie eigene Recherchen aus dem Monitoring ein, um die ostbelgischen Schlüsselzahlen zu ermitteln.

Die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2018 bewegen sich dabei auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Jahr zuvor:

  • Auf rund 77.000 Einwohner kommen mehr als 175.200 Ankünfte, was ungefähr 2,3 Gästen pro Einwohner entspricht.
  • Der „typische“ Tourist hierzulande verweilt 2,3 Nächste in Ostbelgien.
  • Die Einnahmen aus dem Übernachtungstourismus werden auf rund 21,3 Millionen Euro geschätzt, die Bruttowertschöpfung aus dem Gastgewerbe sogar auf rund 35 Millionen Euro pro Jahr.