Aktualisierung vom 14.07.2017

Baugenehmigungen und Gebäude

Die Statistik der Baugenehmigungen basiert auf einer Befragung.

 

Für jede bewilligte Baugenehmigung muss der Architekt ein statistisches Formular mit den allgemeinen Eigenschaften des Gebäudes ausfüllen. Diese Statistik ermöglicht es die Tätigkeit im Baugewerbe vorherzusehen. Relevant für die Erfassung ist das Datum der ausgehändigten Baugenehmigung, dies ermöglicht zudem eine monatliche Auswertung.

 

Zusätzlich zu den Typen von Genehmigungen (Neubau oder Renovierung) wird jeweils unterschieden zwischen Wohn- und Gewerbegebäuden.

Die nachfolgende Grafik zeigt diese Entwicklung seit 1996.

Baugenehmigungen für Neubauten in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (1996-2016)

Quelle: Föderaler öffentlicher Dienst Finanzen und Generaldirektion Statistik 2017

Bei den Renovierungen ist dieser Effekt nicht zu erkennen. Die nachfolgende Grafik zeigt, dass die Entwicklung der Anzahl der Renovierungen in der Deutschsprachigen Gemeinschaften in den letzten Jahren schwankte.

Baugenehmigungen für Renovierungen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (1996-2016)

Quelle: Föderaler öffentlicher Dienst Finanzen und Generaldirektion Statistik 2017

Die Daten zu den Gebäuden stammen vom Kataster des Föderalen öffentlichen Dienstes Finanzen und sind von daher sehr umfassend.

2016 belief sich die Anzahl der Gebäude in der Deutschsprachigen Gemeinschaft auf 34.737. Zum gleichen Zeitpunkt wurden 35.840 Wohnungen gezählt. Nachfolgende Tabellen geben diese Daten pro Gemeinde und nach dem Zeitpunkt der Errichtung der Gebäude wieder.

Anzahl Gebäude und Wohnungen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (2016)

          Anzahl Gebäude Anzahl Wohnungen
Amel 2.821 2.439
Büllingen 3.031 2.627
Bütgenbach 2.826 2.655
Burg-Reuland 2.531 2.107
St. Vith 4.819 4.681
Kanton St. Vith 16.028 14.509
Eupen 7.386 9.083
Kelmis 4.310 5.130
Lontzen 2.382 2.362
Raeren 4.631 4.756
Kanton Eupen 18.709 21.331
Deutschsprachige Gemeinschaft 34.737 35.840

Gebäude nach Zeitpunkt der Errichtung

 

vor 1900

1901-1918

1919-1945

1946-1961

1962-1970

1971-1981

1982-1991

1992-2001  2002-2011 nach 2011
Amel 317 84 343 415 218 335 288 388 335 91
Büllingen 285 63 284 706 209 394 330 341 307 107
Bütgenbach 218 123 293 458 291 413 300 364 291 67
Burg-Reuland 506 100 324 244 153 343 271 274 214 95
St. Vith 413 157 370 983 456 690 589 534 447 171
Kanton St. Vith 1.739 527 1.614 2.806 1.327 2.175 1.778 1.901 1.594 531
Eupen 1.533 87 648 1.018 695 1.102 738 816 522 195
Kelmis 766 77 212 526 499 704 566 505 348 98
Lontzen 471 123 118 194 181 397 244 348 240 60
Raeren 1.020 59 191 245 428 1.014 641 524 391 104
Kanton Eupen 3.790 346 1.169 1.983 1.803 3.217 2.189 2.193 1.501 457
Deutschsprachige Gemeinschaft 5.529 873 2.783 4.789 3.130 5.392 3.967 4.094 3.095 988
                     

Quelle: FÖD Finanzen; FÖD Wirtschaft, Generaldirektion Statistik und Wirtschaftsinformation