Aktualisierung vom 27.10.2014

Notaufnahmewohnungen

Die Angaben zu den Notaufnahmewohnungen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft wurden aktualisiert. Insgesamt waren standen am 31.12.2012 71 anerkannte Notaufnahmewohnungen bzw. Notaufnahmewohneinheiten zur Verfügung. 203 Personen lebten in 2012 in einer Notaufnahmewohnungen. Der komplette Jahresbericht zu den Notaufnahmewohnung steht im Downloadbereich zur Verfügung.

Die hier unten aufgeführten Daten entstammen dem im Anhang befindlichen Bericht zu den Notaufnahmewohnung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft stehen zum 31. Dezember 2012 insgesamt 71 anerkannte Notaufnahmewohnungen bzw. Notaufnahmewohneinheiten zur Verfügung, davon 52 Einzelwohnungen und 19 Wohneinheiten (verteilt auf 5 Gemeinschaftswohnungen). Bei einer Wohneinheit handelt es sich um einen oder mehreren Wohnräume, die innerhalb einer Gemeinschaftswohnung ausschließlich einem Haushalt zur Verfügung steht. 73% der Notaufnahmewohnungen/-Wohneinheiten befinden sich im Norden der DG.  Die Kapazität an Notaufnahmewohnung hat im Vergleich zum Vorjahr um 14% gefallen (-12).

Notaufnahmewohnungen in der DG (31.12.2012)

  Einzelwohnungen Wohneinheiten in
Gemeinschafts-
wohnungen
Total
Wohnungen/
Wohneinheiten
Amel 2 0 2
Büllingen 4 0 4
Bütgenbach 2 0 2
Burg-Reuland 2 0 2
St. Vith 9 0 9
Kanton St. Vith 19 0 19
Eupen 31 17 48
Kelmis 0 0 0
Lontzen 1 0 1
Raeren 1 2 3
Kanton Eupen 33 19 52
DG 52 19 71

Quelle: Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, 2014

Effektive Belegung der Notaufnahmewohnungen

Im Jahre 2012 leben insgesamt 203 Personen (- 20 im Vergleich zu 2011) in einer Notaufnahmewohnung (NAW). Unter den 172 Personen befinden sich 71 Kinder (- 5 im Vergleich zu 2011).  Die Belegung teilt sich in der DG wie folgt auf: Im Süden der DG: 62 Personen  (31 %); Im Norden der DG: 141 Personen (69 %).

Im Durchschnitt liegt die Belegungsdauer einer NAW bei einem Jahr und drei Monaten.

Im Jahre 2012 gab es insgesamt 62 Auszüge und 70 Einzüge. Im Vergleich zu der Anzahl Unterbringungsmöglichkeiten bedeutet dies eine Rotation von 99 %. Im Jahr 2011 lag die Rotation noch bei 75 %.

Profil der Bewohner einer Notaufnahmewohnung

Diese 203 Personen setzen sich aus 118 Haushalten zusammen, wovon 48 % Frauen und 52 % Männer diesen Haushalten vorstehen. In 2012 stellte die größte Gruppe der Bewohner die Alleinlebenden mit 64 % dar (61 % in 2011), gefolgt von den Alleinerziehenden mit 17 % in 2012 (idem in 2011) und den Familien 12 % (17 % in 2011).

67 % der Bewohner stammen aus Belgien, 16 %  aus EU und 13 % aus Nicht-EU-Ländern. in 2011 waren es 69 % Belgier, 19 % EU-Bürger und 11 % Nicht-EU-Bürger.

In der Reihenfolge der meist genannten Hauptgründe für die Unterbringung in einer Notaufnahmewohnung in 2012 lag der Mangel an sozialer Integration an erster Stelle mit 22 %, eine Wohnproblematik und Obdachlosigkeit an zweiter (19 %), familiäre Probleme an dritter (17 %) und finanzielle Probleme an vierter Stelle (15 %).